Bonifatius – Leben und Nachwirken (754–2004).
Die Gestaltung des christlichen Europa im Frühmittelalter
Interdisziplinäre Tagung in Mainz
2. bis 5. Juni 2004
Am 5. Juni 2004 jährt sich der Todestag des Bonifatius zum 1250. Mal; genau fünfzig Jahre ist es her, dass Theodor Schieffer mit seiner überragenden Studie „Winfrid-Bonifatius und die christliche Grundlegung Europas“ Maßstäbe setzte. Beide Daten bieten einen willkommenen Anlass, das Leben und Wirken des nach wie vor populären Heiligen im Rahmen einer größeren wissenschaftlichen Tagung aus der Sicht unterschiedlicher mediävistischer Disziplinen in den Blick zu nehmen. Angesichts der Fortschritte, welche die Frühmittelalterforschung insgesamt und gerade auch die Analyse der Geschichte von Mission und Christianisierung in den letzten Jahrzehnten gemacht haben, erscheint es sinnvoll und vielversprechend, diese neugewonnenen Ansätze und Zugänge auf breiter interdisziplinärer Basis zusammenzutragen und zu diskutieren. Dabei wird nicht nur die Persönlichkeit des Bonifatius, sondern vor allem auch sein politisches Umfeld zu thematisieren sein. So ist nach den Möglichkeiten und Grenzen seiner Wirksamkeit in der Umbruchsphase des 8. Jahrhunderts und nach dem Gewicht seiner Rolle bei der Gestaltung des christlichen Europa im Frühmittelalter zu fragen.
Veranstalter:
Franz J. Felten (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Jörg Jarnut (IEMAN)
Marco Mostert (Utrecht Center of Medieval Studies)
Lutz E. von Padberg (IEMAN)
Kontakt:
Prof. Dr. Franz J. Felten
Historisches Seminar II (Mittelalterliche Geschichte)
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Saarstr. 21
55099 Mainz
Tel.: 06131/ 39-2 27 75
Fax: 06131/ 39-2 48 29
Email : felten@uni-mainz.de
Links:
http://www.kath.de/bistum/mainz/ebh/s_bonifatius.htm
http://hrz.uni-paderborn.de/ieman/Aktuelles/Bonifatius.htm